KNX ist der erste und einzige Standard für Smart Home und Smart Building, der die weltweit höchsten Sicherheitsanforderungen in der Cyber Security erfüllt. Das haben internationale Standardisierungsgremien jetzt offiziell bestätigt. Mit seiner Sicherheitsarchitektur KNX Secure wehrt KNX erfolgreich Hacker-Attacken auf die digitale Infrastruktur vernetzter Gebäude ab und gewährleistet so maximalen Datenschutz. Dafür sorgen zwei wesentliche Mechanismen: KNX IP Secure sichert die IP-Kommunikation zwischen den KNX-Installationen ab und KNX Data Secure sichert auch mit verschiedenen Endgeräten ausgetauschte Nutzdaten gegen unbefugte Zugriffe und Manipulationen wirksam ab. Ab sofort ist KNX Secure auch nach der EN 50090-4-3 normiert.

Weitere Informationen:

https://www2.knx.org/media

Qualitative Thermografie ermöglicht einfache Inspektion


Die Inspektion von Elektroinstallationen mit einer Wärmebildkamera gilt prinzipiell der Suche nach Hot-spots, also nach Gebieten mit überhöhten Temperaturen. Diese zeigen sich oft insbesondere im Vergleich mit anderen Installationen oder Bauteilen gleicher Art, aber anderen Temperaturen. So kann beispielsweise eine mangelnde Isolation an einer Phase zu Kriechströmen und damit zu einer erhöhten Wärmeentwicklung führen, die an anderen Phasen nicht feststellbar ist. Die vergleichende Betrachtung, auch qualitative Thermografie genannt, erlaubt in vielen Inspektionssituationen ausreichend sichere Aussagen über den Anlagenzustand.

Mit Blick auf diese Eigenschaften eröffnet sich mit der Thermografie ein äußerst breit gefächertes Anwendungsspektrum. Dazu gehört der gesamte Bereich der für die Instandhaltung mechanischer und elektrischer Anlagen nötigen Inspektionen.

Bei der Anschaffung eines Elektroautos muss einiges beachtet werden, damit das Fahrzeug problemlos Zuhause geladen werden kann. Der qualifizierte Innungsfachbetrieb bietet das nötige Fachwissen zur E-Mobilität und kann mittels E-CHECK die elektrischen Voraussetzungen überprüfen und die nötigte Infrastruktur installieren. Gleichzeitig kann er aufzeigen, wie Sie Ihr Elektroauto noch umweltschonender betreiben, indem Sie beispielsweise Eigenstrom durch eine Photovoltaik-Anlage produzieren. Wir sind ein Fachbetrieb für E-Mobilität.

Weitere Informationen auf E-Handwerk.de

 

Gira und Jung, zwei etablierte deutsche Markenhersteller für Gebäudesystemtechnik, präsentieren ihre neue Hausautomation eNet SMART HOME.

25.04.2017

  • Im vergangenen Jahr erfasste die Polizei 151.265 Fälle von Wohnungseinbrüchen einschließlich Einbruchversuche

  • Die meisten Einbrüche erfolgen über leicht erreichbare Fenster sowie Wohnungs- und Fenstertüren

  • Die Initiative „Nicht bei mir!“ ruft dazu auf, rechtzeitig in Einbruchschutztechnik zu investieren, da 44 Prozent aller Einbrüche an vorhandener Sicherheitstechnik scheitern

Die Einbruchzahlen in Wohnungen und Häuser sind laut aktueller Polizeilicher Kriminalstatistik für das Jahr 2016 leicht gesunken: Insgesamt 151.265 Mal wurde vergangenes Jahr eingebrochen, rund 10 Prozent weniger als im Vorjahr. Bis auf Sachsen und Sachsen-Anhalt verzeichneten alle Bundesländer einen leichten Rückgang der Einbruchzahlen. Der entstandene Schaden lag laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) bei rund 470 Millionen Euro.

Einbrecher kommen tagsüber, Bürger vernachlässigen den Schutz des Eigenheims

Mehr als 40 Prozent aller Wohnungseinbrüche finden entgegen der landläufigen Meinung tagsüber statt, wenn die Anwohner nicht zuhause sind. „Viele Bürger vernachlässigen die Sicherung ihrer eigenen vier Wände. Oft wird auf Einbruchschutz aus Kostengründen verzichtet. Investitionen in mechanische Tür- und Fenstersicherungen und Alarmanlagen zahlen sich aus und schützen bestmöglich vor Einbrechern“, so Dr. Helmut Rieche, Vorsitzender der Initiative für aktiven Einbruchschutz „Nicht bei mir!“.

Die Investition in Einbruchschutz lohnt sich nachweislich, denn wie die Polizeiliche Kriminalstatistik auch zeigt, werden über 44 Prozent der versuchten Einbrüche durch vorhandene Sicherheitstechnik verhindert. Die Aufklärungsquote ist auf 16,9% gestiegen, was auf eine engere Kooperation zwischen den Bundesländern sowie Sonderermittlungsgruppen der Polizei zur Bekämpfung von Einbrecherbanden zurückzuführen ist.

Der Staat fördert Einbruchschutz, jetzt Beratung vom Fach einholen

Um mehr Einbruchschutzmaßnahmen zu fördern, werden von der Bundesregierung finanzielle Zuschüsse für Einbruchsicherheitstechnik über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gewährt. Die KfW fördert Einbruchschutzmaßnahmen wie einbruchhemmende Türen und Fenster, Alarmanlagen sowie Beleuchtungs- und Zugangskontrollsysteme schon bereits ab Kosten von 500€.

Ob in der Bauplanung oder für die Nachrüstung – effektiver Einbruchschutz bedarf Fachwissen und Erfahrung. Der Einbau von Sicherheitstechnik muss immer vom Fachmann erfolgen. Die Initiative für aktiven Einbruchschutz informiert deshalb Eigentümer und Mieter auf der Internetseite www.nicht-bei-mir.de. Dort finden sich auch in einer übersichtlichen Datenbank qualifizierte Sicherheitsunternehmen und Spezialisten in ihrer Nähe, die individuell rund um den Einbruchschutz beraten.

Die Mehrheit der Brandopfer stirbt an einer Rauchvergiftung. Zwei Drittel aller Brandopfer werden nachts im Schlaf überrascht.

DIN VDE 0100-443: Was ist neu?

1) Überspannungsschutz in allen neu geplanten Gebäuden verpflichtend

Der Einbau von Überspannungs-Schutzeinrichtungen (SPD – engl. für Surge Protective Device) ist nun gefordert, wenn transiente (kurzzeitige) Überspannungen Auswirkungen haben können auf:

  • NEU: Ansammlungen von Personen z. B. in großen (Wohn-) Gebäuden, Büros, Schulen
  • NEU: Einzelpersonen, z. B. in Wohngebäuden und kleinen Büros, wenn in diesen Gebäuden Betriebsmittel der Überspannungskategorie I oder II installiert werden. Derartige Betriebsmittel sind beispielsweise Haushaltsgeräte, tragbare Werkzeuge und empfindliche elektronische Geräte.

Basierend auf dieser Neuregelung muss nun in allen ab 1. Oktober 2016 geplanten Gebäuden Überspannungsschutz installiert werden – auch im Wohnungs- und Zweckbau!

2) Berücksichtigung eigenerzeugter Schaltüberspannungen

Erstmals werden die durch das Betriebsmittel selbst erzeugten Schaltüberspannungen in der Norm berücksichtigt. Verursacher von derartigen Überspannungen sind z. B.

  • Schalten hoher induktiver, kapazitativer Lasten wie Klimaanlagen, Umrichter
  • Schalten hoher Lastströme wie Durchlauferhitzer
  • Zuschalten einer Generatoreinspeisung

Bisher wurden nur Schutzmaßnahmen gefordert für Überspannungen, die von außen über die Netzversorgung auftreten.

3) Schutzpflicht bei Freileitungsversorgung

Unabhängig von der Anzahl der Gewittertage (bisherige Regelung) müssen nun bei einem Freileitungsnetz Überspannungs-Schutzmaßnahmen vorgesehen werden.

Quelle: www.dehn.de

Rauchmelderpflicht in Deutschland.

Für Nordrhein-Westfalen gilt auch für vorhandene Wohnungen bis 31.12.2016 die Einbaupflicht.

Entsprechende Regelungen sind  in der jeweiligen Landesbauordnung der einzelnen Bundesländer festgesetzt.

Stand Juli 2016 haben alle 16 Länder die Ausstattung von Wohnungen mit Rauchwarnmeldern für “Neubauten und umfangreiche Umbauten” gesetzlich festgelegt.

Einheitlich festgelegt in allen Bundesländern ist, dass in Wohnungen

  • Schlafräume und
  • Kinderzimmer sowie
  • Flure, welche als Rettungswege für Aufenthaltsräumen dienen können

jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben müssen.
In einigen Bundesländern müssen auch andere Räume einen Rauchwarnmelder haben.